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09.01.2024

Nach dem Einzug von Löwenmännchen Caesar 2017, der Vergesellschaftung mit seiner Gefährtin Amira 2018 und der Geburt der ersten steirischen Löwenbabys im Jahr 2019 schien die Löwenhaltung mit einem kleinen Löwenrudel in Herberstein auf einem guten Weg. Die drei männlichen Jungtiere entwickelten sich trotz Startschwierigkeiten – Löwin Amira hatte zu wenig Muttermilch – sehr gut, vor allem Spartacus wurde vom kleinsten und zartesten unter den Löwenjungtieren zu einem äußerst imposanten Junglöwen. Seine Brüder hatte er in Gewicht und Größe bald eingeholt und in kürzester Zeit auch überholt.

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Während sich bei seinen Brüdern im Zuge des Wachstums immer wieder Probleme mit dem Bewegungsapparat zeigten, schien an ihm alles abzuprallen. Umso unerwarteter war es daher, als erste Beeinträchtigungen in Form von Krampfanfällen sichtbar wurden, die ihm immer mehr Probleme zu bereiten schienen. Und obwohl jede Narkose immer auch ein Risiko beinhaltet, wurde es schließlich unumgänglich die große Katze zu narkotisieren, um einige weitergehende Untersuchungen machen zu können: Blutbild, Röntgenbilder. Das Röntgengerät wurde dafür eigens aus der tierärztlichen Ordination in das Löwenhaus gebracht, um dem Tier einen weiten Transport zu ersparen.

Sowohl die Narkose als auch die Untersuchungen liefen planmäßig ab, nach einer Stunde war alles erledigt, Spartacus wurde aus der Narkose aufgeweckt und erholte sich im Löwenhaus von den Strapazen.

Löwe Tiberius steht aufgrund zunehmender Beschwerden am Bewegungsapparat ebenso unter tierärztlicher Beobachtung. Uns bleibt nur zu hoffen, dass die Untersuchungsergebnisse nicht weitere Euthanasien notwendig machen; ein Weg den Löwe Maximus bereits im September 2023 gehen musste.

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