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Meilenstein Nr. 5: Australien

17.763 km – das ist die magische Zahl! Nämlich die Entfernung, die zwischen der Tierwelt Herberstein und Australien liegt. Bennett-Kängurus, Emus, Trauerschwäne teilen sich im bei uns im Zoo ein riesiges Gehege mit sehr vielen Möglichkeiten, sich zu verstecken. Ebenso am australischen Kontinent in Herberstein beheimatet, sind Kookaburras, die auch als „Lachender Hans“ bekannt sind sowie Spitzschopftauben. Somit tragen fünf Tierarten aus „Down-Under“ zum Ausflugserlebnis in der Oststeiermark bei.

Ein weiterer Meilenstein unter der Ära von Tierwelt Chefin Doris Wolkner-Steinberger war die Weiterentwicklung des australischen Kontinents. So wurde im Corona-Jahr das Känguruhaus saniert und erweitertet und im September 2020 eröffnet, in den Wintermonaten 2021/2022 eine neue Vogelvoliere für das australische Gefieder gebaut.

Emus sind fast 2 Meter große, flugunfähige Laufvögel, die in kleinen Gruppen zusammenleben. Ihre Flügel sind nur mehr winzige Stummel. Im Lauf erreichen sie Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h. Männchen und Weibchen sind äußerlich nicht unterscheidbar. Auffallend sind die unterschiedlichen Laute, die sie von sich geben: das reicht von grunzen und rülpsen über knurren bis hin zum rhythmischen Trommeln, das man mehrere Kilometer weit hören kann.

Bei den Bennett-Kängurus beherbergen wir eine gemischte Gruppe und freuen uns über regelmäßigen Nachwuchs. Entgegen ihren großen Verwandten sind die Bennett - Kängurus meist Einzelgänger und finden sich nur gelegentlich in Gesellschaft – zum Beispiel bei gutem Futterangebot wie bei uns im Tierpark.

Trauerschwäne, die im Übrigen auch als Schwarzschwäne bekannt sind, sind sehr anpassungsfähige Vögel und können beinahe in jedem Klima leben. Sie suchen ihr Futter hauptsächlich im Wasser, wobei sie Tiefen bis zu einem Meter für die Nahrungssuche bevorzugen. Als Parktiere sind Trauerschwäne fast auf der ganzen Welt zu finden. Männchen und Weibchen sind äußerlich nicht zu unterscheiden.Das Männchen beginnt mit dem Nestbau. Beide Eltern bebrüten das aus 5 bis 6 Eiern bestehende Gelege für 29 bis 36 Tage und ziehen gemeinsam die Jungtiere auf. Berühmtheit erlangen unsere Trauerschwäne im Zuge der Hitradio Ö3 Aktion „Eierpecken umgekehrt“, die zu Ostern 2021 über die Bühne ging. Seither kennt ganz Österreich unser Schwarzschwan-Paar Cassandra und Odin sowie ihren Sohn Calimero. Die Patenschaft hat der beliebte steirische ORF und Hitradio Ö3 Moderator Philipp Hansa übernommen.

zum Schwanentagebuch

Im Frühjahr übersiedelten zwei Spitzschopftauben vom schweizerischen Walther Zoo in die Oststeiermark. Die beiden Vögel erhöhten auf 86 Tierarten im oststeirischen Zoo. Aber Nummer 87 lässt nicht lange auf sich warten – wieder wird es Zuzug am australischen Kontinent geben. Die Tiere werden in den nächsten Wochen erwartet. Lassen Sie sich überraschen!

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